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Für Patienten:

Wir vertreten Sie sowohl bei der Geltendmachung von Arzthaftungsansprüchen gegen den behandelnden Arzt, einer medizinischen Einrichtung (zB Klinik) sowie gegenüber Heilpraktikern oder sonstigen Angehörigen der Heilberufe.

Ferner vertreten wir Sie bei Streitigkeiten über die Höhe der Honorarrechnung gegenüber dem Behandler, der privatärztlichen Verrechnungsstelle (PVS) und/ oder Ihrer privaten Krankenversicherung.

Bedarfsweise vertreten wir Sie auch in allen Fragen des Sozialrechts, also bei der Durchsetzung von Behinderungsgraden (GdB), von Erwerbsminderungsrenten und gegenüber Ihrem Versicherer bei der Durchsetzung von Leistungen aus der Unfallversicherung, der Berufsunfähigkeitsversicherung und der Lebensversicherung.

Für Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen bieten wir auch Termine bei Ihnen zu Hause an.

 

Für Ärztinnen/ Ärzte:

Wir vertreten Sie kompetent und seriös in allen Haftungsfällen, sowohl außergerichtlich wie gerichtlich.

Wir beraten Sie ferner bei der Erstellung Ihrer Honorarvereinbarungen für Privatliquidationen. Ferner vertreten wir Sie umfassend bei Streitigkeiten über deren Höhe.

 

Inkasso

Wir übernehmen auch gerne den Forderungseinzug Ihrer Honorarforderungen oder der Eigenanteile der Kassenpatienten. Hierzu haben wir spezielle Angebote für Sie. Gerade duirch unsere Erfahrung im medizinrechtlichen Bereich verfügen wir über spezielle Kenntnisse der Gesundheitsbranche, die wir auch beim Inkasso erfolgreich einsetzen. Hiervon profitieren Ärzte, Zahnärzte, Kliniken, Reha- und Altenpflegeeinrichtungen, Medizingerätehersteller und Sanitätshäuser, ferner Heilpraktiker, Krankengymnasten und Masseure, sowie Psychologen und Psychotherapeuten. Damit Ihr hoher Arbeitseinsatz auch die finanziellen Früchte trägt. Insbesondere haben wir spezielle Angebote für Ihre Kleinforderungen, zB. die Eigenanteile der Kassenpatienten. Sprechen Sie uns an, wir informieren Sie gerne in einem persönlichen Gespräch bei Ihnen. Wir erlauben uns, Sie auch auf unsere Seite zum Forderungseinzug zu verweisen, auf der Sie weitere Informationen finden.

 

Interessante Urteile:

Nicht nur die Erkenntnisse, die Eingang in Leitlinien, Richtlinien oder anderweitige ausdrückliche Handlungsanweisungen gefunden haben, sind gesicherte medizinische Erkenntnisse, deren Missachtung einen Behandlungsfehler als grob erscheinen lassen kann, hierzu zählen vielmehr auch die elementaren medizinischen Grundregeln, die im jeweiligen Fachgebiet vorausgesetzt werden. (BGH, 20.09.2011, VI ZR 55/09)

Eine Beweislastumkehr zu Gunsten des Patienten für die Frage des Ursachenzusammenhangs mit dem tatsächlich eingetretenen Gesundheitsschaden kommt bei einem einfachen Befunderhebungsfehler auch dann in Betracht, wenn sich bei der gebotenen Abklärung der Symptome mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ein so deutlicher und gravierender Befund ergeben hätte, dass sich dessen Verkennung als fundamental oder die Nichtreaktion auf ihn als grob fehlerhaft darstellen würde, und diese Fehler generell geeignet sind, den tatsächlich eingetretenen Gesundheitsschaden herbeizuführen.(BGH, Urteil vom 07.06.2011, VI ZR 87/10)

 

Wissenswertes:

Die Krankenkasse ist nicht zur Übernahme der Anschaffungskosten für einen Sportrollstuhl bei Erwachsenen zur Ausübung eines Vereinssports verpflichtet.

Die gesetzlichen Krankenkassen haben nach § 27 SGB V nur dann eine Verpflichtung zur Kostenübernahme, wenn ein bewegliches sächliches Mittel spezifisch im Rahmen der ärztlich verantworten Krankenbehandlung eingesetzt wird. Hierzu gehört allerdings nicht jede gesundheitsfördernde Betätigung. Es ist nicht ausreichend, wenn es sich um solche Maßnahmen handelt, die beispielsweise nur allgemein auf die Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit abzielen. Dies ist bei einem Sportrollstuhl zur Betreibung von Sport im Verein der Fall.

Die gesetzliche Krankenkasse ist ebenso nach § 33 Abs. 1 SGB V nicht zur Kostenübernahme verpflichtet. Sie ist in diesem Rahmen lediglich zur Sicherung von Grundbedürfnissen verpflichtet. Sie muss jedoch nicht jede direkte und indirekte Folge der Behinderung ausgleichen. Dementsprechend muss es sich um ein Hilfsmittel handeln, welches die Auswirkungen der Behinderung im gesamten täglichen Leben beseitigt oder mildert. Zudem muss ein Grundbedürfnis des täglichen Lebens betroffen sein.

Die obigen Ausführungen gelten nicht notwendigerweise auch für Kinder und Jugendliche. Bei diesen muss gesondert berücksichtigt werden, dass sie die Möglichkeit zur Teilnahme am Schulsport haben müssen. Zudem muss stets geprüft werden, ob ein Hilfsmittel die Integration des Kindes unter Gleichaltrigen fördert. Der Versicherte hat dann einen Anspruch auf Übernahme der Kosten für das Hilfsmittel, wenn es die soziale Ausgrenzung eines Kindes verhindert.

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